Wie gelingt Transparenz in einer komplexer werdenden kirchlichen Organisation? Welche strukturellen Voraussetzungen braucht eine unabhängige Finanzkontrolle? Und wie kann Vertrauen in kirchliches Handeln nachhaltig gesichert werden?
Diesen Fragen widmet sich Oberkirchenrat Sebastian H. Geisler in seiner fortlaufenden Fachartikelreihe im Magazin KVI im Dialog. Nach den grundlegenden Beiträgen zur verfassungsrechtlichen Verankerung kirchlicher Finanzkontrolle sind inzwischen drei weitere Teile erschienen.
Im Beitrag zur persönlichen Unabhängigkeit wird deutlich, dass Rechnungsprüfung nur dann wirksam sein kann, wenn die handelnden Personen in ihrem Status gesichert und vor sachfremder Einflussnahme geschützt sind.
Der Beitrag zur sachlichen Unabhängigkeit macht klar: Unabhängigkeit braucht Ressourcen. Ohne ausreichende personelle, fachliche und technische Ausstattung kann selbst formal abgesicherte Kontrolle ihre Aufgabe nicht erfüllen.
Mit dem jüngst erschienenen Beitrag zur vollumfänglichen Zuständigkeit wird schließlich betont, dass es keine prüfungsfreien Räume geben darf. Von der Ortsgemeinde bis zur Landeskirche, von öffentlich-rechtlichen Körperschaften bis hin zu privatrechtlich organisierten Einrichtungen – kirchliche Finanzkontrolle dient der Transparenz in allen Bereichen kirchlichen Handelns.
Die Fachartikelreihe trägt damit zu einem gemeinsamen Verständnis professioneller, unabhängiger und zukunftsorientierter Finanzkontrolle in der Kirche bei.
Alle bisherigen Beiträge stehen im Downloadbereich unserer Homepage zur Verfügung. Die Reihe wird fortgesetzt.